Ungedeckter Therapiebedarf
Im Laufe des Lebens kann Achondroplasie zu schweren und beeinträchtigenden Komplikationen führen, die eine verringerte Muskelfunktion, chronische Schmerzen, eingeschränkte Mobilität und in seltenen Fällen sogar den plötzlichen Tod zur Folge haben. Neben der hohen klinischen Belastung kann Achondroplasie auch die körperliche und mentale gesundheitsbezogene Lebensqualität (HRQoL) erheblich beeinträchtigen.1,2
Die Extremitätenverlängerung ist ein chirurgischer Eingriff, der darauf abzielt, die Knochenlänge zu vergrößern und die Proportionsstörung der Gliedmaßen zu korrigieren. Dieser Eingriff kann jedoch nur an den Röhrenknochen vorgenommen werden, sodass andere achondroplasiebedingte Komplikationen unberücksichtigt bleiben. Darüber hinaus besteht für Patientinnen und Patienten, die sich diesem Eingriff unterziehen, aufgrund seines invasiven Charakters das Risiko für eine Reihe von Komplikationen.1,3
Die Behandlungslandschaft für Achondroplasie entwickelt sich jedoch schnell weiter, wobei neue Therapien entstehen, die nicht nur auf klinische Manifestationen abzielen, sondern auch Komplikationen und Aspekte der gesundheitsbezogenen Lebensqualität (HRQoL) adressieren, darunter psychische Gesundheit, Wohlbefinden und soziale Funktionsfähigkeit.4,5
Adressierung der Krankheitsursache
Es besteht ein ungedeckter Bedarf an Achondroplasie-Behandlungen, die die zugrunde liegende Pathophysiologie adressieren und gleichzeitig die Risiken und Einschränkungen chirurgischer Eingriffe vermeiden.1,6
Dazu ist es wichtig, die anhaltende MAPK-Signalübertragung downstream der konstitutiv aktivierten FGFR3-Variante im gesamten Körper zu adressieren.3,4,7–9